Der Mangel an qualifizierten Führungskräften gehört zu den größten Herausforderungen in Hotellerie und Gastronomie. Während Fachkräfte bereits schwer zu gewinnen sind, wird die Entwicklung eigener Nachwuchsführungskräfte zunehmend zur strategischen Kernaufgabe. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Qualität, Wirtschaftlichkeit, Mitarbeiterführung und Organisation kontinuierlich.
Die zentrale Frage lautet daher: Wie entwickeln wir eigene Führungskräfte – nachhaltig, praxisnah und wirtschaftlich sinnvoll? Eine überzeugende Antwort liefert die HGS Rheinland – Fachschule für Ernährungs- und Versorgungsmanagement mit einem bundesweit nahezu einzigartigen Modell: einem kostenfreien, berufsbegleitenden Weiterbildungsstudium für Hotellerie und Gastronomie.
Das Konzept richtet sich gezielt an Praktikerinnen und Praktiker: Zugang erhalten alle mit abgeschlossener Ausbildung oder alternativ fünf Jahren Berufserfahrung – ein (Fach-)Abitur ist nicht erforderlich. Damit entsteht eine echte Aufstiegsperspektive für Mitarbeitende, ohne dass sie dem Betrieb verloren gehen.
Was macht dieses Modell für Betriebe so wertvoll?
- Praxis statt Theorieblase:
Zwei Tage Fachschule, drei Tage Betrieb – ergänzt um eine flexible Selbstlernphase. Das erworbene Wissen in Bereichen wie Prozessmanagement, Marketing, Controlling, Nachhaltigkeit und Personalführung wird unmittelbar im eigenen Unternehmen angewendet. Ergebnis: Sie verlieren keine Fachkraft, Sie entwickeln eine Führungskraft. - Top-Qualifikation ohne Kosten:
Als öffentliche Fachschule erhebt die HGS keine Studiengebühren – weder für Betriebe noch für Teilnehmende. Das ist gezielte Mittelstandsförderung und ein starkes Argument im Employer Branding. - Integrierte Schlüsselqualifikationen:
Die Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung (AEVO) sowie die Qualifikation zum Hygienebeauftragten sind fester Bestandteil. Zwei essenzielle Anforderungen werden damit direkt abgedeckt. - Praxisnähe durch starke Partner:
Der Kompetenzzirkel umfasst erfahrene Branchenakteure – u. a. aus Hotellerie, Gastronomie und Beratung. Das sichert Inhalte mit direktem Bezug zur betrieblichen Realität und schafft wertvolle Netzwerke.
Neben betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Inhalten steht die Persönlichkeitsentwicklung im Fokus: Kommunikation, Selbstreflexion, Konfliktmanagement und Leadership. Denn entscheidend ist nicht nur, Prozesse zu steuern, sondern Menschen zu führen. Studien zeigen: Mitarbeiterbindung hängt maßgeblich von Führungsqualität ab. Am Ende steht der Abschluss „Staatlich geprüfte:r Betriebsleiter:in“ (Bachelor Professional, DQR 6) – ein anerkannter, hochwertiger Abschluss, auch ohne klassischen Hochschulzugang.
Für Betriebe bedeutet das:
- systematische Entwicklung eigener Führungskräfte
- höhere Mitarbeiterbindung
- nachhaltige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit
- Statt auf einen leergefegten Arbeitsmarkt zu hoffen, entsteht ein verlässlicher Weg zur eigenen Talentschmiede.
Die Bewerbungsphase für den nächsten Jahrgang läuft aktuell – die Plätze sind begrenzt.
Weitere Informationen und Bewerbung: http://hgs.ad-bk.de/